Bünyamin Dilik ist 22 Jahre alt, verheiratet, gebürtiger Plettenberger, hat sein Abitur am Albert-Schweitzer-Gymnasium gemacht, studiert Sozialwissenschaften und Geschichte auf Lehramt an der Universität Siegen und arbeitet als angestellte Lehrkraft an der Martin-Luther-Grundschule.
„Ich möchte mich vor allem für die jungen Menschen, die in Plettenberg leben, einsetzen“, sagt Bünyamin Dilik im Gespräch mit LokalDirekt. Er selbst hat sich schon als Jugendlicher politisch engagiert. Als Vorsitzender der Jungsozialisten, der Jugendorganisation der SPD, in Plettenberg setzte er sich für die Belange junger Menschen ein und sammelte wertvolle Erfahrungen. Aktuell ist er Mitglied des Studierendenparlaments der Universität Siegen. „Diese Aufgaben haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, die Stimme der Jugend zu stärken und ihre Perspektiven in politischen Entscheidungen zu berücksichtigen.“
„Als Lehrkraft in der Grundschule erlebe ich täglich, wie wichtig es ist, dass alle Kinder die gleichen Chancen erhalten, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem sozialen Hintergrund“, erzählt er. Im Stadtrat will Dilik „unsere Stadt zukunftsorientiert und sozial gerecht“ mitgestalten.
„Ich werde an jeder Haustür klingeln“
Die Entscheidung, als Einzelkandidat bei der Kommunalwahl anzutreten, traf Bünyamin Dilik, um nicht durch Parteiinteressen gegängelt zu werden. „Ich möchte ausschließlich für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger eintreten.“ Seinen Wahlbezirk kennt er von Kindesbeinen an. „Ich bin am Beiese aufgewachsen, dann als Jugendlicher in die Innenstadt umgezogen.“ Heute wohnt er in der Kaiserstraße, wo sein Vater auch ein Geschäft betreibt.
Seit Bünyamin Dilik seine Ratskandidatur öffentlich gemacht hat, werden aus seinem großen Bekanntenkreis Wünsche, Anregungen und Kritik zur Situation in Plettenberg an ihn herangetragen. „Viele finden die Innenstadt nicht schön, sie ist nicht mehr so grün. Der Alte Markt war früher einladender. Da halten sich heute kaum noch Leute auf“, nennt er einige Punkte. Die Situation am Beiese müsse man differenziert betrachten. „Daran sind nicht allein die Anwohner schuld“, meint er.
Für die Zeit bis zur Kommunalwahl hat sich Bünyamin Dilik zum Ziel gesetzt, mit jedem Haushalt in seinem Wahlbezirk persönlich zu reden. „Ich werde an jeder Haustür klingeln“, kündigt er an, denn es fehle ihm in vielerlei Hinsicht das Persönliche. Und natürlich möchte er viele Menschen dazu bewegen, ihm am 14. September ihre Stimme zu geben, damit er in den Stadtrat einziehen kann.