Sicher unterwegs auf zwei Rädern: Am Montag, 21. September, fand im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche ein Training auf dem Rathausplatz statt.

Wie muss ein Fahrradhelm sitzen? Ist die Sattelhöhe richtig eingestellt? Dürfen Hunde am Rad mitgeführt werden und wo liegt eigentlich die Promillegrenze, wenn man mit dem E-Bike unterwegs ist? Diese und weitere Fragen beantworteten die Hauptkommissarinnen Sandra Wietbüscher und Nina Siegel den Teilnehmerinnen des Pedelec-Trainings.

Theorie und Praxis

Zum Auftakt ging es zunächst um die Theorie: Die beiden Hauptkommissarinnen erklärten die wichtigsten Verkehrsregeln rund ums Pedelec. So liege die Promillegrenze für Rad- und Pedelecfahrer zwar grundsätzlich bei 1,6 Promille. Wer allerdings bereits ab 0,3 Promille auffällig fahre oder einen Unfall verursache, müsse ebenfalls mit Konsequenzen rechnen, betonten sie. Auch Hunde dürften grundsätzlich am Fahrrad mitgeführt werden – allerdings nur, wenn sie den Verkehr nicht gefährden und sicher kontrolliert werden können.

Dabei richteten sich die Tipps der Polizistinnen nicht nur an Radfahrerinnen. „Die Niederländer haben es uns vorgemacht. Wer seine Tür nicht mit der linken, sondern mit der rechten Hand öffnet, wendet den Blick automatisch nach hinten“, erklärte Sandra Wietbüscher. So ließen sich Zusammenstöße mit Radfahrern oftmals vermeiden.

Training auf dem Rathausplatz

Anschließend ging es auf den Rathausplatz. Dort wartete ein Parcours mit engen Kurven sowie Brems- und Fahrübungen. Zunächst aber nahmen die beiden Polizistinnen die mitgebrachten Räder unter die Lupe: Bei jeder Teilnehmerin wurden unter anderem die Sattelhöhe und der richtige Sitz des Helms überprüft und bei Bedarf angepasst.

"Die Resonanz war in diesem Jahr wirklich mehr als zufriedenstellend", bilanzierte Linda Weiland von der Gemeinde Schalksmühle nach der Veranstaltung.