Ein Bonbon auf der Straße, eine kleine Botschaft oder ein Gespräch über das, was guttut: Mit einfachen Ideen haben Jugendliche aus Lüdenscheid und dem polnischen Brzesko ein Projekt zur Frage des Wohlbefindens gestaltet. Nun steht es im Finale um den Deutsch-Polnischen Jugendpreis 2024 bis 2026.

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Jugendbegegnung zum Thema Wohlbefinden

Der Deutsch-Polnische Jugendpreis wird alle drei Jahre vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW) vergeben. Im Wettbewerb stehen ehrenamtliches Engagement junger Menschen und ihr Beitrag zum lokalen Umfeld im Fokus. Die erste Begegnung der Jugendlichen mit dem Titel „Hören, spüren, sein – eine Reise ins Wellbeing“ fand vom 30. August bis 5. September 2025 im Blockhaus Ahlhorn in Großenkneten zwischen Oldenburg, Osnabrück und Bremen statt.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Jugendliche Wohlbefinden im eigenen Umfeld fördern können – mit Fokus auf Achtsamkeit, soziale Kontakte und mentale Gesundheit. Die Jugendlichen aus Deutschland und Polen entwickelten dabei eigene Ideen. Ziel war es, nicht nur über das Thema zu sprechen, sondern aktiv mit Menschen in Kontakt zu kommen.

Begegnungen im Alltag

So entstand unter anderem ein kulinarischer Abend mit deutsch-polnischen Gerichten, bei dem die Gruppe auch junge Menschen aus der Umgebung einlud. Aus dem gemeinsamen Essen entwickelte sich ein offener Austausch über Gemeinschaft und Wohlbefinden.

Auch außerhalb der Küche suchte die Gruppe den Kontakt zur Öffentlichkeit. In Kurzvideos zeigten die Jugendlichen ihre Sicht auf die Region und den Einfluss von Natur auf das persönliche Wohlbefinden. In Oldenburg verteilten sie zudem Süßigkeiten mit positiven Botschaften und kamen mit Passanten ins Gespräch. In Bremen gestalteten sie Lesezeichen für eine Bibliothek und machten so auf die Bedeutung von Kultur und Lesen aufmerksam.