Ein brennender Baum auf dem Lehrerparkplatz der Geschwister-Scholl-Realschule hat am Sonntagabend, 11. Oktober, die Feuerwehr Plettenberg beschäftigt. Weil sich der Schwelbrand im Inneren des hohlen Stammes trotz intensiver Löscharbeiten nicht unter Kontrolle bringen ließ, musste der Baum schließlich gefällt werden. Der Einsatz dauerte bis kurz vor Mitternacht.
Gegen 21 Uhr war die Feuerwehr zunächst zu einem Kleinbrand nach Böddinghausen alarmiert worden. Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass ein Baum auf dem Lehrerparkplatz von innen brannte. Die Löschgruppe Eiringhausen rückte zur Unterstützung an.
Die Brandbekämpfung erwies sich als schwierig. Weder Löschwasser von außen noch der Einsatz spezieller Löschlanzen brachten den gewünschten Erfolg. Auch mit rund 2000 Litern Wasser ließ sich der Schwelbrand nicht löschen.
Nach Angaben von Feuerwehrsprecher Matthias Greth war der Stamm bis etwa zur Hälfte hohl. Da das Feuer im Inneren immer weiterbrannte, blieb den Einsatzkräften schließlich nur die Möglichkeit, den Baum zu fällen.
Alarmierung sorgt für Unruhe im Theater
Der Feuerwehreinsatz blieb auch den Besuchern einer benachbarten Theaterveranstaltung nicht verborgen. In der Aula des Albert-Schweitzer-Gymnasiums gastierte zeitgleich das NN Theater. Gegen 21 Uhr wurden Feuerwehrangehörige, die sich unter den Zuschauern befanden, alarmiert und verließen den Saal.
Da auf der Bühne ebenfalls mit Raucheffekten gearbeitet wurde und draußen Blaulicht sowie Martinshörner wahrzunehmen waren, sorgte die Situation bei einigen Besuchern für Unruhe. Erinnerungen an zwei frühere Räumungen des Saals während der Plettenberger Comedy-Night wurden wach. Die anschließende Pause der Theateraufführung trug zur Entspannung der Situation bei.
Brandursache noch ungeklärt
Wie das Feuer im Inneren des Baumes entstanden ist, steht bislang nicht fest. Feuerwehrsprecher Matthias Greth schloss eine Selbstentzündung aus. Die Klärung der Brandursache sei jedoch Aufgabe der zuständigen Ermittlungsbehörden.
Erst kurz vor Mitternacht konnten die Einsatzkräfte ihre Arbeit beenden.






