Mitte Mai waren die Drittklässler der Pestalozzischule zu Gast bei der Feuerwehr Kierspe. Das Team der Brandschutzerziehung hatte neben einem theoretischen Vortrag auch umfangreiche praktische Übungsmöglichkeiten für die Kinder vorbereitet.

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Probesitzen, Theorie und Fettexplosion

Einen gesamten Schultag verbrachten die beiden dritten Klassen der Pestalozzischule im Gerätehaus an der Dr. Hans-Wernscheid-Straße. Nach einem Rundgang durch das Gerätehaus durften sich die Kinder ein Löschfahrzeug aus nächster Nähe anschauen — inklusive Probezistzen. Sie lernten, wie die hydraulische Schere und der hydraulische Spreizer funktionieren, was ein Atemschutzgerät macht und erfuhren, dass es unterschiedliche Löschmöglichkeiten gibt.

Im Anschluss folgte ein Theorieteil. Hierbei wurde den Kindern vermittelt, wie ein Notruf aufgebaut ist und ein Alarmfall bei der Freiwilligen Feuerwehr abläuft.

Zum Ende des Tages simulierten die Feuerwehrleute eine Fettexplosion und erklärten den Schülerinnen und Schülern, dass Brände in der Küche, allen voran Fettbrände, nicht mit Wasser gelöscht werden dürfen: Durch das verdampfende Wasser werde brennendes Fett mitgeschleudert und könne weitere Brände auslösen.

Es sei ein spannender Tag mit vielen neuen Erfahrungen für die Mädchen und Jungen gewesen, schlussfolgerte Christian Schwanke von der Feuerwehr Kierspe.

Für die Pestalozzi-Schüler war dies nach einer ersten Veranstaltung in der Grundschule der zweite Termin zur Brandschutzerziehung, die alle Kiersper Kinder durchlaufen.