Im Märkischen Kreis sind 93 Menschen aus 20 Herkunftsländern in die deutsche Staatsbürgerschaft aufgenommen worden. Die Einbürgerung fand im Kreishaus in Lüdenscheid statt.

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Mehr als die Hälfte der neuen Staatsbürger sind jünger als 40 Jahre. Die Altersspanne reicht von einem zweijährigen Kind aus Syrien bis zu einem 71-jährigen Mann aus Großbritannien.

Landrat Ralf Schwarzkopf überreichte die Einbürgerungsurkunden und ein Exemplar des Grundgesetzes. Teilnehmer ab 16 Jahren legten zuvor ein Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung ab.

Die meisten Eingebürgerten stammen aus der Türkei (31 Personen) und Syrien (24). Weitere Herkunftsländer sind unter anderem Serbien, Bosnien-Herzegowina, Iran und Russland.

Die neuen Staatsbürger leben in folgenden Städten und Gemeinden des Kreises: Altena (11), Balve (8), Halver (8), Hemer(22), Herscheid (1), Kierspe (5), Meinerzhagen (1), Menden (21), Nachrodt-Wiblingwerde (2), Neuenrade (3), Plettenberg(2), Schalksmühle (2) und Werdohl (7).

Voraussetzungen für die Einbürgerung sind unter anderem ein mehrjähriger rechtmäßiger Aufenthalt, ausreichende Sprachkenntnisse sowie die Sicherung des Lebensunterhalts.