Hagen. Ein schwerer Gewaltvorfall hat am Donnerstagmittag, 14. Mai, den Hagener Stadtteil Eilpe erschüttert. Gegen 13.50 Uhr rückten Feuerwehr und Polizei zur Straße „An der Koppel“ aus. Anlass war die Meldung über eine schwer verletzte Frau in einem Wohnhaus.
Einsatzkräfte trafen vor Ort auf eine 76-jährige Bewohnerin mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen. Ein Notarztteam versorgte die Frau zunächst am Einsatzort. Anschließend flog ein Rettungshubschrauber sie in eine Spezialklinik.
Ehemann unter Tatverdacht
Nach derzeitigem Ermittlungsstand stehe der 78-jährige Ehemann im Verdacht, seiner Frau die Verletzungen zugefügt zu haben, erklärten die Staatsanwaltschaft Hagen und die Polizei Hagen am späten Donnerstagnachmittag. Im Anschluss habe sich der 78-Jährige selbst schwere Verletzungen beigebracht. „Der Tatverdächtige wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht und vorläufig festgenommen“, so die Polizei.
Mordkommission ermittelt
Das Polizeipräsidium Hagen hat eine Mordkommission eingerichtet. „Die Ermittlungen zu Motiv und Ablauf dauern an“, teilte die Polizei mit. Weitere Details könnten derzeit nicht erteilt werden.






