Die Stadt Breckerfeld bleibt weiterhin eine der sichersten Kommunen im Zuständigkeitsbereich der Kreispolizeibehörde Ennepe-Ruhr-Kreis. Das geht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik 2025 hervor, die am Montag, 2. März, vorgestellt wurde.
Mehr Einbrüche — Zunahme bei Straßenkriminalität
Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 276 Straftaten in Breckerfeld registriert — eine mehr als im Vorjahr. Die Aufklärungsquote lag bei 48,2 Prozent.
Im Bereich der Wohnungseinbrüche beispielsweise wurden elf Fälle polizeilich erfasst (Vorjahr: sieben), nur in einem Fall konnte die Polizei die Tat aufklären. Delikte im Bereich der Straßenkriminalität nahmen in Breckerfeld um zwölf Prozent auf 65 Fälle (Vorjahr: 53) zu. Unter diesen Sammelbegriff fallen alle Straftaten mit besonderem Bezug zu öffentlichen Wegen, Straßen oder Plätzen, darunter auch Taschendiebstähle. Nur 6,2 Prozent dieser Taten konnten aufgeklärt werden. Außerdem wurden zehnmal Ladendiebstähle polizeilich erfasst, genauso viele wie 2024, sechsmal konnten die Täter gestellt werden.
Sichere Hansestadt
Als Gradmesser für die allgemeine Sicherheitslage einer Kommune gilt die sogenannte Kriminalhäufigkeitszahl (KHZ) — also die Zahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner. Breckerfeld weist hier für das Jahr 2025 einen Wert von 3131 auf, und damit die niedrigste KHZ aller Kommunen des Ennepe-Ruhr-Kreises. Zum Vergleich: In Ennepetal beispielsweise liegt die Kriminalhäufigkeitszahl bei 5311, in Schwelm ist sie mit 6640 mehr als doppelt so hoch.
Kreisweit rückläufige Entwicklung
Kreisweit ging die Gesamtzahl der Straftaten um 4,3 Prozent auf 11.027 zurück. Besonders bei der Gewaltkriminalität und bei Wohnungseinbrüchen verzeichnete die Polizei sinkende Zahlen.
Die ausführliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025 im Ennepe-Ruhr-Kreis finden Interessierte hier.








