An zwei Samstagen vor den Sommerferien veranstaltete die Feuerwehr Kierspe eine Brandschutzerziehung für angehende Grundschulkinder. An verschiedenen Stationen lernten die Kinder zahlreiche Hinweise zum richtigen Umgang mit Feuer und dem Verhalten bei Bränden.
Christian Schwanke, Pressesprecher der Feuerwehr Kierspe, erklärt den Vorteil der Stationsausbildung im Feuerwehrgerätehaus gegenüber einem Besuch im Kindergarten: "Alle Ressourcen des Gerätehauses sind nutzbar, für die Kinder viel spannender und lehrreicher und das Personal besser einsetzbar."
Rund 170 Vorschulkinder aus den neun Kiersper Kindergärten nahmen an den Terminen teil. Sie erarbeiteten an sieben Stationen zahlreiche kindgerechte Informationen.Unter anderem ging es darum, wie ein Notruf richtig abgesetzt wird oder wie eine Kerze richtig angezündet wird. Mit Hilfe des Brandhauses wurde gezeigt, wie sich Rauch in einer Wohnung ausbreitet und wie wichtig Rauchmelder sind. Die Einsatzkräfte besprachen das Verhalten in einem Brandfall und übten es praktisch.
Erste-Hilfe-Tipps vom DRK
Doch nicht nur das Verhalten im Brandfall, sondern die Kinder konnten auch die Feuerwehr selbst sehen. Die Kinder konnten sich das Gerätehaus, die Fahrzeuge und die Ausrüstung der Feuerwehr anschauen. Gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz erklärten die Einsatzkräfte, was alles passiert, wenn es brennt. Beim DRK konnten die Kinder zudem Erste-Hilfe-Tipps lernen.
"Im Anschluss gab es noch zwei Highlights: Zum einen wurde simuliert, was passiert, wenn eine Deodose zu heiß wird. Zum Abschluss hieß es `Wasser marsch´ und die Kinder konnten mit Strahlrohren selbst zum Feuerwehrmann oder Frau werden", erklärte Schwanke.








