Ein Autofahrer hat am Mittwochmittag, 25. März, an der Ebbetalstraße bei der Oestertalsperre mit 103 km/h statt der erlaubten 50 km/h ein am Fahrbahnrand laufendes Schulkind überholt. Die Polizei spricht von einer erheblichen Gefährdung und warnt vor den Folgen überhöhter Geschwindigkeit.
Der Verkehrsdienst der Polizei führte die Kontrolle durch. Betroffen ist ein bislang nicht näher identifizierter Autofahrer. Insgesamt müssen drei Verkehrsteilnehmer mit einem Fahrverbot rechnen.
Von den 489 gemessenen Fahrzeugen waren 101 zu schnell. 65 Fahrer erwartet ein Verwarngeld, 36 weitere ein Bußgeldverfahren. Damit war etwa jeder fünfte Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs.
Für den Fahrer mit 103 km/h sieht der Regelsatz ein Bußgeld von 320 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot vor. Je nach Vorgeschichte kann das Strafmaß höher ausfallen. Die Polizei erklärt: „Zu hohe Geschwindigkeit ist eine der Hauptunfallursachen im Straßenverkehr.“ Die Polizei kündigt an, Geschwindigkeitskontrollen weiterhin regelmäßig durchzuführen. Ziel sei es, Gefahren insbesondere für schwächere Verkehrsteilnehmer wie Kinder zu reduzieren.







