Zum Tag der Daseinsvorsorge am 23. Juni macht der Wupperverband auf seine zentrale Rolle bei der Wasserwirtschaft aufmerksam. Der Verband sorgt unter anderem für die Trinkwasserversorgung, den Hochwasserschutz und die Abwasserreinigung im Wuppergebiet.
Der Wupperverband betreibt insgesamt 14 Talsperren, darunter die Große Dhünn-Talsperre, die Herbringhauser Talsperre und die Kerspe-Talsperre. Sie liefern Rohwasser für die Trinkwasseraufbereitung und sichern damit die Versorgung von rund 900.000 Menschen im Verbandsgebiet.
Klimawandel stellt Wasserwirtschaft vor neue Aufgaben
Neben der Trinkwasserversorgung übernehmen die Talsperren wichtige Aufgaben beim Hochwasser- und Niedrigwassermanagement. Angesichts häufiger Starkregenereignisse und längerer Trockenphasen gewinnen diese Funktionen nach Angaben des Wupperverbands zunehmend an Bedeutung.
Um die Wasservorräte zu schonen, hat der Verband die Wasserabgabe aus der Großen Dhünn-Talsperre seit März vorsorglich reduziert. Die Trinkwasserversorgung sei weiterhin gesichert. Dennoch ruft der Wupperverband zu einem bewussten Umgang mit Wasser auf. Dazu gehören ein sparsamer Verbrauch im Haushalt, die Nutzung von Wassersparfunktionen sowie ein bedarfsgerechtes Gießen im Garten.
Hochwasserschutz bleibt wichtiges Thema
Zum Aufgabenbereich des Wupperverbands gehört auch das Hochwassermanagement. Mit dem Zukunftsprogramm Hochwasserschutz verfolgt der Verband das Ziel, Menschen und Sachwerte im Einzugsgebiet der Wupper besser vor Hochwasser zu schützen.
Informationen zur privaten Hochwasservorsorge stellt der Wupperverband auf seiner Internetseite bereit: Wupperverband – Hochwasservorsorge.









