Ein großflächiger Waldbrand hat am Freitag die Einsatzkräfte in Werdohl gefordert. Auf einer Fläche von rund 8.000 Quadratmetern stand ein Waldgebiet in Flammen. Dichter Rauch war weithin sichtbar, während sich das Feuer weiter ausbreitete.
Der Brand entwickelte sich in einem steilen und schwer zugänglichen Gelände, was die Löscharbeiten erheblich erschwerte. Zu Beginn konzentrierte sich die Feuerwehr darauf, das angrenzende Wohngebiet zu schützen. Mit einer sogenannten Riegelstellung verhinderten die Einsatzkräfte erfolgreich, dass die Flammen auf Häuser übergriffen.
Nach Angaben von Kreisbrandmeister Michael Kling waren rund 180 Kräfte im Einsatz, darunter etwa 150 Feuerwehrleute sowie 30 Helfer weiterer Organisationen. Unterstützt wurden die Maßnahmen durch Wasserentnahme aus der Lenne.
Die Lage blieb über Stunden angespannt. Der Wind trieb das Feuer kontinuierlich den Hang hinauf, wodurch sich die Flammen weiter ausbreiteten. Besonders der trockene Mischwald begünstigte die schnelle Ausbreitung. Die körperliche Belastung für die Einsatzkräfte war hoch, weshalb sie im Zwei-Stunden-Rhythmus abgelöst wurden.
Während des Einsatzes kam es zu einem Zwischenfall: Eine Einsatzkraft kollabierte und musste medizinisch versorgt werden.
Die Löscharbeiten dauerten bis in die Nacht an und konnten schließlich um 0.40 Uhr am Samstag, 2. Mai, abgeschlossen werden.
Die Ursache des Brandes ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Kreisbrandmeister Kling appellierte erneut an die Bevölkerung, insbesondere bei trockenen Witterungsbedingungen in Waldgebieten besondere Vorsicht walten zu lassen.









