Blauer Himmel und blank poliertes Blech. Der Lidl-Parkplatz in Valbert war am Sonntag, 4. Oktober, Anlaufstelle für Oldtimer-Liebhaber. Der Dorfverein „Gemeinsam für Valbert“ richtete zum Saisonabschluss sein 12. Oldtimer-Treffen aus.
Ein Event, das sich etabliert und rumgesprochen hat, wie Kennzeichen aus Wuppertal, Remscheid oder Siegen verrieten. „Wir hatten 140 Stellplätze vorgesehen. Aber wir liegen wir schon drüber,“ bilanzierte Jörg Simon vom Dorfverein bereits gut eine Stunde nach dem Start. In langen Reihen präsentierten die Besitzer ihre Karossen. Die Palette reichte von Minis wie einem Isetta-Taxi und Fiat 500 bis zu „Dickschiffen“ wie Opel Diplomat, Mercedes oder zwei Borgwards.
Frank Rebhagen war aus Kreuztal war mit seinem Auto-Union Cabrio angereist. „Ein sehr seltenes Fahrzeug“, so Simon. Der DKW F 102, ein Vorläufer der Audis, stammt aus dem Baujahr 1964. Vor vier Jahren hatte Rebhagen den Wagen erstanden. Jetzt fährt er damit zu Club- und Oldtimer-Treffen. Nichts für den Alltag, räumt er ein. Den Wagen zu unterhalten, koste Zeit, Ersatzteile zu finden, sei „schon Sucherei“. Eine Erfahrung, die sicher etliche Fans teilen.
Sportwagen aus Kleinserie
Eine Rarität ist auch der britische Sportwagen Panther Kallister. Nur 1741 wurden davon in handgearbeiteter Kleinserie gebaut. Bunt präsentierten sich acht VW-Porsche, über die die Meinungen auseinandergingen. Aber: Acht auf einen Streich sehe man selten, hieß es.
Neben viel Blech und Motoren gab es auch viel Raum für Gespräche und Fachsimpelei. Die Haaner Wildschmiede und die „Konfettis“ sorgten dafür, dass die „Sehleute“ sich auch selbst stärken konnten. Wildbratwurst, Waffeln und Kaffee waren eine willkommene Abwechslung für die Pause bei der Runde übern Parkplatz.








