Die Volksbank in Südwestfalen blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Bei der Vertreterversammlung am Montag in der Siegerlandhalle informierten Vorstand und Aufsichtsrat rund 200 Vertreter über die Entwicklung der Genossenschaftsbank. Die Versammlung sprach dem Jahresabschluss sowie der Arbeit von Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig das Vertrauen aus und beschloss eine Dividende von vier Prozent für die Mitglieder.
Nach Angaben der Bank stieg das Kundengeschäftsvolumen im vergangenen Jahr um 4,5 Prozent auf rund 9,4 Milliarden Euro. Die Summe der Kundenkredite erhöhte sich auf 3,7 Milliarden Euro, die Kundeneinlagen wuchsen auf 5,65 Milliarden Euro. Die Zahl der Mitglieder blieb mit mehr als 74.000 auf einem stabil hohen Niveau.
Vorstandssprecher Roland Krebs verwies auf die Herausforderungen des wirtschaftlichen Umfelds. Gerade in unsicheren Zeiten hätten Verlässlichkeit, persönliche Beratung und regionale Nähe wesentlich zum Erfolg beigetragen. Auch Vorstandsmitglied Jens Brinkmann bewertete die wirtschaftliche Entwicklung positiv und betonte die Zukunftsfähigkeit des regionalen Geschäftsmodells.
Im Privatkundengeschäft investierte die Bank nach eigenen Angaben weiter in persönliche, telefonische, digitale und videobasierte Beratungsangebote. Gleichzeitig wurde die regionale Präsenz ausgebaut. Dazu zählen die neue Filiale in Plettenberg sowie die Modernisierung des Standorts Werdohl. Auch in den Bereichen Firmenkundengeschäft, Private Banking und Immobilien setzte die Volksbank ihren Wachstumskurs fort.
Gesellschaftliches Engagement
Neben den Geschäftszahlen hob die Bank ihr gesellschaftliches Engagement hervor. Für Spenden, Sponsoring, Crowdfunding und weitere Unterstützungen stellte die Volksbank im Jahr 2025 nach eigenen Angaben mehr als 700.000 Euro zur Verfügung.
Bei der Vertreterversammlung wurden zudem personelle Weichen für die Zukunft gestellt. Die designierten Vorstandsmitglieder Silke Voß-Schulz und Ralf Stederoth stellten sich den Vertretern erstmals persönlich vor. Die Bank sieht darin einen weiteren Schritt für Kontinuität und die zukünftige Entwicklung der Vorstandsarbeit.










