Die Spielflächen im Stadtstadion Elsewiese sollen renoviert werden. Die Stadtverwaltung hat einen Förderantrag beim Bund gestellt. Der Rat soll in seiner Sitzung am Dienstag, 27. Januar (17 Uhr, Ratssaal), grünes Licht für das weitere Vorgehen geben.
Die Tartan- und Kunstrasenflächen des Sportplatzes Elsewiese wurden zuletzt 2008 erneuert und sind stark renovierungsbedürftig. Der Rasen ist abgenutzt und auf dem Kleinspielfeld sind Teile des Kunstrasens herausgerissen. Die beschädigte Kunstrasenoberfläche sorgt für eine erhöhte Verletzungsgefahr für die Sportlerinnen und Sportler. Auch die Einfassungen entlang der Laufbahn sind spröde und teils kaputt.
Der Sportplatz wird hauptsächlich vom SC Plettenberg genutzt. Der SC Plettenberg verfügt derzeit über 14 aktive Jugend- und zwei Seniorenmannschaften. Neben ständigem Trainings- und Spielbetrieb der einzelnen Mannschaften nutzt auch die Martin-Luther-Grundschule den Platz vormittags. Zudem finden in unregelmäßigen Abständen auch Trainingseinheiten der örtlichen Polizei dort statt.
Der Platz ist öffentlich zugänglich und durch seine zentrale Lage ein wichtiger Bezugsort für Jung und Alt in Plettenberg. Die Sportanlage ist ein zentraler Standort für die Förderung des Breitensports und der Aufrechterhaltung der körperlichen Gesundheit in Plettenberg.
Zur Umsetzung der Erneuerung der Tartan- und Kunstrasenflächen des Sportplatzes Elsewiese sei fristgerecht ein Förderantrag für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ eingereicht worden, berichtet die Stadtverwaltung in der Sitzungsvorlage. Das finanzielle Gesamtvolumen der Umsetzung betrage 600.000 Euro. Aufgrund der Bestätigung der Haushaltsnotlage durch die Kommunalaufsicht sei ein Antrag auf Förderung von 75 Prozent der Gesamtsumme gestellt worden. Die Fördersumme würde demnach 450.000 Euro betragen. Der städtische Eigenanteil beliefe sich auf 150.000 Euro.
Für die Phase 1 des Förderverfahrens (Interessenbekundungsverfahren) sei neben der Projektskizze ein Beschluss des Stadtrates einzuholen. Dies muss bis zum 31.01.2026 erfolgt sein.
Die Verwaltung informiert die Ratsmitglieder, dass die Haushaltsmittel in der mittelfristigen Haushaltsplanung noch nicht eingestellt seien. „Bei positivem Antragsausgang und entsprechender Bescheiderstellung werden die Mittel über 450.000 Euro Zuwendungen und 600.000 Euro Aufwendungen (…) über die Änderungsliste im Frühjahr hinzugefügt. Eine Deckung durch Kürzung in einem anderen Bereich wird bis dahin gesucht.“









