Die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen hat sich am Freitag, 18. September, zu den Plänen für den Abriss der Ebene 2 geäußert. Sie verlangt nach eigenen Angaben eine enge Abstimmung der Baustellen und eine weiterhin gute Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Auto.

Die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen begrüßt den geplanten Abriss der Ebene 2 und die Neuordnung des Quartiers in Hagen. Zugleich warnt sie laut Pressemitteilung vor hohen Belastungen für die Innenstadt während der anstehenden Baustellenjahre.

„Hagen handelt! Der Abriss der Ebene 2 und die Neuordnung des gesamten Quartiers sind wichtige Signale für eine positive Stadtentwicklung. Jedoch sind die Belastungen des vor uns liegenden ‚Jahrzehnts der Baustellen‘ sind immens - nicht nur für die unmittelbaren Nachbarn der Brücke, sondern die gesamte Innenstadt“, erklärt Burkhard Blesel, Vorsitzender des Ausschusses für Handel und Dienstleistungen bei der SIHK.

Nach Angaben der Kammer kommt es nun vor allem auf eine gute Kommunikation zum Verlauf der Bauarbeiten und auf eine sorgfältige Koordination mit weiteren Baustellen im Stadtgebiet an. Zudem müsse schnell klar werden, wie der Bereich nach der Neugestaltung aussehen solle.

Blesel fordert, dass Hagen während der Bauzeit gut erreichbar bleibt. „Hagen muss – auch mit dem Auto – gut erreichbar bleiben. Gemeinsam mit Handel und Dienstleistern der Innenstadt müssen attraktive Angebote entwickelt werden, die die Innenstadt beleben und trotz der Baustellen zu einem begehrten Treffpunkt machen. Jetzt, wo der Zeitplan steht, müssen dazu die Vorbereitungen unverzüglich beginnen.“