Ein hochbetagter Plettenberger ist Opfer von Anlagebetrügern geworden. Der Senior übergab den Tätern einen Goldbarren im sechsstelligen Wert. Eine weitere Überweisung über einen fünfstelligen Betrag stoppte seine Bank rechtzeitig.
Bereits im vergangenen Jahr hatte der Senior im Internet nach Anlagetipps gesucht. Dabei stieß er auf eine Seite, die mit hohen Gewinnen warb. Zunächst investierte er nach Angaben der Polizei einige hundert Euro. Die vermeintlichen Finanzexperten gaukelten ihm später vor, dass seine Anlage inzwischen einen höheren fünfstelligen Wert erreicht habe.
Um seine Liquidität zu belegen, sollte der Plettenberger zusätzlich Gold kaufen. Im Glauben an die angeblichen Gewinne erwarb er einen Goldbarren im sechsstelligen Wert und übergab ihn den Betrügern.
Anschließend berichteten die Täter dem Senior von weiteren vermeintlichen Gewinnen. Dafür seien nun allerdings Steuern fällig. Der Plettenberger veranlasste daraufhin eine Überweisung über einen fünfstelligen Betrag auf das angegebene Konto.
Die Bank wurde wegen der hohen Summe misstrauisch und stoppte die Überweisung. Das Geld blieb dadurch auf dem Konto des Seniors. Der Goldbarren ist dagegen verschwunden.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei warnt vor entsprechenden Betrugsmaschen. Insbesondere Senioren gerieten nahezu täglich ins Visier von Tätern, die mit vermeintlich hohen Gewinnen lockten oder Schockszenarien vortäuschten. Wer einen Betrugsversuch vermutet, sollte die Polizei über den Notruf 110 verständigen.







