Gleich 2300 Fahrzeuge hat die Polizei am Dienstag, 21. April, in Meinerzhagen kontrolliert. Besonders auffällig: Innerorts wurde deutlich häufiger zu schnell gefahren als außerorts.
An zwei Standorten haben sich die Beamten auf die Jagd nach Temposündern gemacht. Zum Auftakt haben sie innerorts an der Gerichtsstraße bei erlaubten 30 Kilometern pro Stunde eine Messstelle eingerichtet. Insgesamt 344 Fahrzeuge wurden erfasst — 11,34 Prozent davon waren zu schnell. Nach Angaben der Polizei erhielten 35 Fahrer ein Verwarngeld, vier waren mindestens 21 Stundenkilometer zu schnell und bekamen eine Anzeige.
An der zweiten Kontrollstelle — der Landstraße 306 — hingegen überschritten lediglich 1,34 Prozent der Fahrer die erlaubte Geschwindigkeit von 70 Stundenkilometern. Von 1941 Fahrern waren 21 im Bereich eines Verwarngeldes, fünf erhielten eine Anzeige. Die höchste gemessene Geschwindigkeit lag hier bei 97 Kilometern pro Stunde.
Auch wenn keine Fahrverbote ausgesprochen worden sind, betonte die Polizei im Nachgang die Notwendigkeit regelmäßiger Kontrollen zur Unfallprävention.





