Unter dem Motto „Petri Heil und guten Appetit“ hatte der Anglerclub Forelle Eiringhausen am Donnerstag, 4. Juni, zu seinem traditionellen Räucherfest eingeladen. Am vereinseigenen Boots- und Gerätehaus in der Papenkuhle nahe des Kindergartens herrschte bereits ab dem Veranstaltungsbeginn um 11 Uhr reger Betrieb.

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Nachdem das Fest im vergangenen Jahr an Christi Himmelfahrt stattgefunden hatte, fiel die Wahl diesmal auf Fronleichnam. Die Entscheidung erwies sich als erfolgreich: Von Beginn an verzeichnete der Verein einen großen Besucherzuspruch.

Für die Gäste wurden insgesamt 300 Forellen und 20 Aale frisch geräuchert. Daneben standen verschiedene Grillspezialitäten, Beilagen, Waffeln sowie ein umfangreiches Getränkeangebot bereit. Bereits ab 6 Uhr morgens waren die Vereinsmitglieder im Einsatz, um die vorbereiteten Fische in sechs Räucheröfen zuzubereiten. Rund zwei Stunden dauert ein Räuchervorgang, bis die Forellen serviert werden können. Bis 18 Uhr liefen die Öfen nahezu durchgehend.

Eine Premiere gab es in diesem Jahr: Erstmals bot der Verein selbst geräucherten Aal an. Die Delikatesse erfreute sich großer Beliebtheit und war bereits frühzeitig ausverkauft.

Im Gespräch mit LokalDirekt zeigte sich der Vorsitzende Jörg Müller sehr zufrieden mit der Resonanz der Besucher. Gleichzeitig nutzte er die Gelegenheit, auf weitere Aufgaben des Vereins hinzuweisen. So beteiligt sich der AC Forelle Eiringhausen regelmäßig an der Kontrolle der Aalwanderungen in der Lenne. Die dafür gewährten Zuschüsse fließen nach Angaben des Vereins direkt in den Aalbesatz, um die Bestände langfristig zu stärken und den Aal wieder stärker in heimischen Gewässern anzusiedeln.

Zwei Männer in grünen Jacken halten eine silberne Platte mit geräucherten Forellen im Freien. Im Hintergrund sind weitere Personen und ein Festzelt zu sehen.
Vorsitzender Jörg Müller und Geschäftsführer Dominik Rautenberg waren sehr zufrieden mit dem Verlauf des Räucherfestes.
Foto: Hans-Jörg Dietz/LokalDirekt

Darüber hinaus engagiert sich der Verein gemeinsam mit staatlichen Stellen bei der Renaturierung des Bommeckebaches. Die Maßnahmen erstrecken sich schrittweise von der Mündung des Baches bis hinauf zum Beginn des Naturschutzgebietes Bommecketal. Erste Umbauarbeiten wurden bereits umgesetzt.

Zum Abschluss des Tages freute sich Jörg Müller nicht nur über das stabile Wetter, sondern auch über die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer. Ohne deren Einsatz sei eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht möglich, betonte der Vorsitzende.