Die drohende Kriegsgefahr und die individuellen Möglichkeiten, dagegen aktiv zu werden, stehen im Mittelpunkt einer Veranstaltung am 10. März (ab 18 Uhr) im LiZ an der Knapper Straße 63A.

Auf Einladung der örtlichen DFG/VK-Gruppe ist dr Landesgeschäftsführer der „Deutschen Friedensgesellschaft/Vereinigte Kriegsdienstgegner:innen“, Benno Malte Fuchs, zu Gast.

Im Zentrum dieses Abends steht das neue Wehrdienstgesetz.

Nach dem neuen Wehrdienst-Gesetz der Bundesregierung können alle wehrpflichtigen Männer, die ab dem 1. Januar 2008 geboren wurden, ab 2026 zwangsgemustert werden – flächendeckend soll das aber erst ab Mitte 2027 stattfinden.

Aktuell werden von der Bundesregierung dazu die Fragebögen verschickt, die von den männlichen Aspiranten ausgefüllt zurückgesandt werden müssen.

Die DFG/VK betrachtet die massive Aufrüstung und Militarisierung aller gesellschaftlichen Bereiche mit großer Sorge. Sie steht vielmehr zu den zentralen Grundsätzen der gemeinsamen Sicherheit. Dazu gehört die Vorstellung, dass Dialog, Konfliktprävention und vertrauensbildende Maßnahmen anstelle von Aggression und militärischer Gewalt als Mittel zur Beilegung von Streitigkeiten eingesetzt werden müssen.

Die Friedensorganisation unterstützt die jungen Menschen, die den Weg der militärischen Aggression nicht mitgehen wollen.

Laut Grundgesetz (Art. 4 Abs. 3) haben alle Bürger*innen mit einem Ausweis der Bundesrepublik Deutschland das Recht, den Kriegsdienst an der Waffe aus Gewissensgründen zu verweigern.