Die Ratsfraktion der Grünen sieht sich nach den ersten Monaten im Gemeinderat auf einem guten Weg. „Wir haben uns mittlerweile in der Ratsarbeit gut eingefunden“, erklärte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jochen Bernsdorf bei einer Mitgliederversammlung Ende März.

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Erste Erfolge

Die Fraktionsvorsitzende der Schalksmühler Grünen, Denise Brilla, sieht eine positive Entwicklung seit dem Start der Ratsarbeit: „Je mehr man reinkommt, umso mehr Spaß macht es.“ Jochen Bernsdorf hob dabei besonders das Arbeitsklima hervor: „Das Miteinander ist sehr wertschätzend.“

Auch erste politische Erfolge kann die noch junge Fraktion nach eigenen Angaben vorweisen: „Durch unseren Einsatz wurde das Budget des Stadtmarketings um insgesamt 50 Prozent erhöht – damit haben wir indirekt zur Entstehung des neuen, wöchentlichen kulinarischen Treffs auf dem Rathausplatz beigetragen“, so Bernsdorf.

Platzbenennung und Müllsäcke im Fokus

Aktuell arbeiten die Grünen an zwei konkreten Anträgen. Zum einen soll der bislang namenlose Platz gegenüber dem Hotel zur Post offiziell benannt werden. Vorschläge dafür können derzeit über die Internetseite der Partei eingereicht werden. Nach Beratung in den Fachausschüssen will der Rat dann die endgültige Entscheidung treffen.

Zum anderen setzt sich die Fraktion für eine einheitliche und günstigere Regelung bei den schwarzen Müllsäcken ein. „Auch, damit der Müll nicht mehr illegal entsorgt wird“, begründete Bernsdorf den Antrag.

Beitritt zur „Soko Respekt“ geplant

Neben der Ratsarbeit blickt der Ortsverband auch intern nach vorn. Michael Klimmer und Sabine Welte stellten Pläne vor, dem Verein „Soko Respekt“ beizutreten. Dieser setzt sich für den Schutz von Einsatzkräften ein, die Gemeinde Schalksmühle ist bereits Mitglied. „Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr und der Rettungsdienste werden immer häufiger Opfer von körperlichen Übergriffen“, erklärte Klimmer. Die anwesenden Mitglieder sprachen sich einstimmig für einen Beitritt aus.

Austausch mit Politik und Bürgern

Für die kommenden Monate plant die Fraktion zudem den Dialog auszubauen. So sollen Landtagsabgeordnete in die Volmegemeinde eingeladen werden, um „Probleme aufzuzeigen und gemeinsam Lösungen zu finden“, wie Brilla erläuterte. Unter anderem ist ein Gespräch mit dem Abgeordneten Dr. Gregor Kaiser geplant, um sich mit ihm über „alle Probleme und Anliegen rund um das Thema Wald" auszutauschen.

Perspektivisch möchte die Fraktion außerdem Gespräche in den einzelnen Ortsteilen anbieten, um stärker mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und deren Anliegen sowie Ideen in die politische Arbeit einfließen zu lassen.