Zufriedene Gesichter, volle Taschen und viel Begeisterung für nachhaltigen Konsum – die zweite Kleidertauschparty in der Heesfelder Mühle hat gezeigt, wie gut das Konzept in Halver ankommt. Knapp 200 Besucher kamen am Sonntag, 1. März, vorbei und übertrafen damit noch einmal deutlich die Zahl aus dem Vorjahr.
Schon kurz nach Beginn um 11 Uhr herrschte reger Betrieb. Viele Gäste brachten Kleidung mit und stöberten anschließend selbst durch die sortierten Reihen. „Das Prinzip, Kleidung nicht wegzuwerfen, sondern weiterzugeben, trifft erneut den Nerv der Zeit" erklären die Organisatoren. „Für viele ist die Veranstaltung inzwischen mehr als nur eine Tauschbörse – sie ist ein bewusstes Zeichen gegen Fast Fashion und für einen nachhaltigeren Umgang mit Mode."
Die Organisatorinnen Ilka Werkshagen, Theresa Brunsmeier, Lara Diederich und Christina Djihangiroff hatten gemeinsam mit zahlreichen Helferinnen alle Hände voll zu tun. Die Kleiderständer wurden stetig nachgefüllt, Taschen ausgepackt, Kleidung sortiert und aufgehängt. Insgesamt kamen wieder tausende Teile zusammen, berichten die Organisatoren.
Neu organisiert war in diesem Jahr die Kinderabteilung: Sie war in den unteren Räumen der PhysiYoga-Praxis untergebracht. Dort konnten Eltern nach Jacken, Hosen und Shirts für den Nachwuchs suchen.
Auffällig war zudem, dass diesmal deutlich mehr Männer das Angebot nutzten. „Das Publikum war insgesamt bunt gemischt, und viele äußerten sich begeistert über die Auswahl und Organisation. Immer wieder war zu hören, wie glücklich man sei, dass gut erhaltene Stücke ein zweites Leben bekommen und nicht ungenutzt im Schrank bleiben."
Angesichts des großen Andrangs denken die Organisatorinnen nun darüber nach, die Veranstaltung im kommenden Jahr in größere Räumlichkeiten zu verlegen oder zusätzliche Flächen zu nutzen: „Für uns steht fest, dass sich die Kleidertauschparty in Halver fest etabliert hat – und die Nachfrage scheint weiter zu wachsen."







