Aufgrund des erneuten Wintereinbruchs kam es vor allem im südlichen Märkischen Kreis zu zahlreichen Verkehrsunfällen. In zwei Fällen rumste es so heftig, dass Personen zu Schaden gekommen sind.

Die Polizei teilt am Montagmorgen, 16. Februar, mit, dass sie seit Sonntagabend insgesamt 15 witterungsbedingte Verkehrsunfälle zählt. "Im Nordkreis ist eher weniger, der Schwerpunkt liegt im südlichen Märkischen Kreis", kann Pressesprecher Marcel Dilling die Unfallschwerpunkte eingrenzen. Bei einem Großteil der Unfälle entstand glücklicherweise nur Sachschäden, lediglich in zwei Fällen wurden Menschen verletzt — diese jedoch auch nur leicht.

B229 rund eine Stunde gesperrt

Gerade am Morgen des 16. Februar häuften sich die Einsätze. Gegen 6.35 Uhr ereignete sich auf der B229 in Halver ein Verkehrsunfall: "Der Fahrer eines Ford Fiesta ist aufgrund der Schneeglätte in den Gegenverkehr geraten und frontal mit einem Daimler kollidiert", so Dilling. Für die Pkw-Insassen wurde ein Rettungswagen angefordert, und da aus einem beschädigten Fahrzeug Betriebsmittel ausliefen war ebenfalls die Feuerwehr Halver im Einsatz, erklärt Dilling weiter. Die B229 ist nach rund einstündiger Sperrung wieder befahrbar, die Polizei wartete gegen 8.45 Uhr jedoch weiterhin auf die Abschlepper für die beiden nicht fahrbereiten Fahrzeuge.

Polizei rät zur Vorsicht

Auch in Herscheid wurde ein Fahrer bei einem Alleinunfall verletzt. Er kam gegen 7 Uhr von der Straße "In den Erlen" ab und wurde mit einem Rettungswagen in ein Plettenberger Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden beläuft sich hier auf rund 2000 Euro, schätzt Dilling. Die Polizei rät angesichts der schwierigen Straßenbedingungen: "Vorsichtig fahren! Wir wünschen Ihnen, dass Sie immer sicher ankommen."