17 Mitglieder der Feuerwehr Iserlohn haben auf ihrer diesjährigen Radtour rund 435 Kilometer zurückgelegt. Die Strecke führte von Hamburg entlang der Elbe, des Nord-Ostsee-Kanals und der Ostseeküste bis nach Lübeck. Neben sportlichen Herausforderungen standen auch zahlreiche Besichtigungen auf dem Programm.

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Am Freitag, 25. September, startete die Gruppe an den Bahnhöfen Kalthof und Hennen. Mit dem Zug ging es über Dortmund nach Hamburg. Nach einem Nachmittag am Elbstrand und einem gemeinsamen Abend begann am nächsten Morgen die erste Radetappe.

Vorbei an den Hamburger Landungsbrücken führte die Strecke zunächst zum Schulauer Fährhaus. An der dortigen Schiffsbegrüßungsanlage legten die Radfahrer eine Pause ein, bevor es weiter nach Glückstadt ging. Am folgenden Tag erreichte die Gruppe entlang der Elbe den westlichen Eingang des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel. Nach einem Zwischenstopp an der Schleusenanlage führte die Tour weiter nach Hanerau-Hademarschen.

Besuch bei der Luftrettung

Ein besonderer Programmpunkt erwartete die Teilnehmer am vierten Reisetag. Am Regionalflughafen Rendsburg-Schachtholm besuchte die Gruppe die DRF Luftrettung. Dort erhielten die Feuerwehrangehörigen Einblicke in die Arbeit der Luftrettung.

Anschließend ging es weiter nach Rendsburg. Dort besichtigten die Radfahrer den Fußgängertunnel unter dem Nord-Ostsee-Kanal. Mit der Schwebefähre unter der Rendsburger Hochbrücke wechselten sie später auf die Nordseite des Kanals.

Am nächsten Tag erreichte die Gruppe nach rund 35 Kilometern Kiel-Holtenau. Von dort führte die Strecke vorbei an großen Fährschiffen mit Verbindungen nach Norwegen und Schweden sowie dem Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 7“ nach Laboe. Dort stand ein Besuch des Marinemuseums auf dem Programm.

Entlang der Ostseeküste Richtung Lübeck

Bei strahlendem Sonnenschein setzten die Feuerwehrleute ihre Fahrt am 30. September entlang der Ostseeküste fort. Die Route führte vorbei an den Orten Kalifornien und Brasilien, weiter über Hohwacht und entlang großer Truppenübungsplätze bis nach Heiligenhafen.

Am folgenden Tag ging es an den Seebrücken von Süssau, Kellenhusen und Grömitz vorbei nach Neustadt in Holstein. Dort ließ die Gruppe den Tag am Hafen ausklingen.

Die letzte Radetappe begann am 2. Oktober. Über die Steilküste an der Hermannshöhe erreichten die Teilnehmer Travemünde. Mit der Priwallfähre setzten sie über und fuhren vorbei am Großsegler „Passat“. Anschließend führte die Strecke entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze zur Grenzdokumentationsstätte Schlutup.

Nach einer kurzen Rast nahmen die Radfahrer die letzten Kilometer bis Lübeck in Angriff. Am Holstentor durfte ein gemeinsames Erinnerungsfoto nicht fehlen. Damit war nach rund 435 Kilometern das Ziel der Tour erreicht.

Wiedersehen auf zwei Rädern für 2028 erhofft

Nach der sportlichen Herausforderung blieb noch Zeit, die Hansestadt Lübeck zu erkunden. Eine Bootstour auf der Trave und ein geführter Stadtrundgang durch die Gassen und Hinterhöfe der Altstadt rundeten das Programm ab.

Am Sonntag, 4. Oktober, trat die Gruppe mit dem Zug die Heimreise nach Iserlohn an.

Für die Teilnehmer war die Fahrradtour erneut ein gemeinschaftliches Erlebnis. Eine Fortsetzung ist bereits im Blick: Die Organisatoren hoffen, dass 2028 wieder eine Radtour stattfinden kann und möglichst alle Teilnehmer erneut dabei sind.