Bevor das Schützenfest in den geselligen Teil überging, versammelten sich die Eiringhauser Schützen am Freitagabend am Ehrenmal am Kilian-Kirchhoff-Damm. Dort gedachten sie ihrer verstorbenen Mitglieder.
Der 1. Vorsitzende Marc Stahlschmidt rückte in seiner Ansprache die Gefahr der Gleichgültigkeit gegenüber Krieg, Gewalt und dem Leid anderer Menschen in den Mittelpunkt. Angesichts anhaltender Konflikte dürften die täglichen Bilder von Krieg und Zerstörung nicht zur Gewohnheit werden. Entscheidend sei nicht die Größe eines Ehrenmals, sondern die Frage, was jeder Einzelne und die Gemeinschaft dazu beitragen könnten, dass Gewalt und Krieg gar nicht erst entstünden.
Eine Antwort darauf liege, so Stahlschmidt, im unmittelbaren persönlichen Umfeld: in Offenheit gegenüber anderen, gegenseitiger Unterstützung und der Bereitschaft hinzuschauen, statt wegzusehen. Frieden entstehe nicht allein durch politische Entscheidungen, sondern beginne dort, wo Menschen im Alltag aufeinander zugingen. Gleichgültigkeit könne auch in der eigenen Nachbarschaft und im persönlichen Umfeld gefährlich werden.
Stahlschmidt erinnerte zudem an die Bedeutung des Gedenkens an verstorbene Weggefährten. Der Schützenverein stehe für Tradition, Kameradschaft und Zusammenhalt über Generationen hinweg. Dieses Gemeinschaftsgefühl werde von den Menschen getragen, die sich für den Verein und füreinander eingesetzt hätten.
Angeführt vom Feuerwehr-Musikzug Plettenberg zogen die Schützen anschließend vom Ehrenmal zurück zum Festzelt. Dort feierten sie bei weiterhin warmen Temperaturen den ersten Schützenfestabend.
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Am heutigen Samstag steht ab 14 Uhr das Königsvogelschießen am Schießstand auf der Halle auf dem Programm. Am Abend legt DJ Caterpillar im Festzelt Tanzmusik auf. Gegen 23 Uhr tritt Ballermann-Star in spe Clemens Werner auf und will die Stimmung eskalieren lassen.






