In der Nacht zu Sonntag, den 9. August, kontrollierte die Polizei in Hemer einen alkoholisierten E-Scooter-Fahrer. In Iserlohn erstattete unterdessen ein 56-Jähriger Anzeige, nachdem er beim Kauf eines vermeintlich günstigen E-Bikes auf einen Fake-Shop hereingefallen war.
18-Jähriger mit E-Scooter ohne Licht unterwegs
Am Sonntag gegen 3.15 Uhr kontrollierten Polizeibeamte an der Ecke Westfalenstraße/Corunastraße einen 18-jährigen Hemeraner. Er war mit einem E-Scooter unterwegs, der über keine Beleuchtungseinrichtung verfügte. Dabei stellten die Beamten einen deutlichen Alkoholgeruch in seiner Atemluft fest.
Während der Sachverhaltsaufnahme erklärte der 18-Jährige, er habe den E-Scooter irgendwo in der Innenstadt gefunden. Der rechtmäßige Eigentümer hatte den Verlust des Rollers zu diesem Zeitpunkt noch nicht bemerkt.
Ein Arzt entnahm dem jungen Mann auf der Polizeiwache eine Blutprobe. Die Polizei stellte den E-Scooter zunächst sicher und schrieb Anzeigen wegen Diebstahls sowie wegen des Verdachts einer Fahrt unter Alkoholeinfluss.
E-Bike für 89 Euro führt zu Fake-Shop
Einen mutmaßlichen Betrugsfall meldete ein 56-jähriger Iserlohner der Polizei. Er war im Internet auf eine Seite gestoßen, die den Eindruck erweckte, zu einem bekannten Supermarkt zu gehören. Dort wurde ein E-Bike für lediglich 89 Euro angeboten.
Der Iserlohner bestellte das Fahrrad und gab während des Bestellvorgangs seine Kreditkartendaten ein. Der geforderte Betrag wurde anschließend von seiner Kreditkarte abgebucht. Da die bestellte Ware jedoch nicht geliefert wurde, erstattete der Mann Anzeige und informierte seinen Kreditkartenanbieter, um das Geld zurückzufordern.
Polizei gibt Tipps zum Erkennen von Fake-Shops
Nach Angaben der Polizei nutzten die Betrüger offenbar den Namen und das Logo eines etablierten und tatsächlich existierenden Unternehmens. Deshalb sollten Online-Käufer insbesondere die Internetadresse eines Shops genau prüfen. Misstrauisch machen sollten zudem ungewöhnlich günstige Angebote. Kritisch ist es auch, wenn ein Händler am Ende des Bestellvorgangs ausschließlich Vorkasse anbietet und möglicherweise ein ausländisches Bankkonto angibt.
Auch bei Vertrauenssiegeln lohnt sich ein genauer Blick: Echte Siegel lassen sich in der Regel anklicken und führen zum Anbieter des Siegels. Wer bei einem bislang unbekannten Online-Shop bestellen möchte, sollte außerdem nach Erfahrungen anderer Kunden suchen.








