Für die Beschäftigten im Dachdeckerhandwerk gibt es seit Oktober mehr Geld. Die Tariflöhne steigen um 3,4 Prozent. Darauf weist die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Westfalen Mitte-Süd hin.
Nach Angaben der Gewerkschaft bedeutet die Tariferhöhung für einen Gesellen rund 130 Euro mehr im Monat. Im Märkischen Kreis gibt es demnach 76 Dachdeckerbetriebe mit insgesamt rund 510 Beschäftigten.
„Wind-und-Wetter-Job“ auf den Dächern
Die IG BAU verweist auf die vielfältigen Aufgaben des Handwerks. Dachdecker seien bei Sonne und Kälte ebenso im Einsatz wie bei Wind und Regen. Neben dem Eindecken und Reparieren von Dächern sowie dem Abdichten von Flachdächern spielten energetische Arbeiten eine zunehmend wichtige Rolle.
„Dachdecker sind auch Energiespar-Handwerker: Sie machen Dachdämmungen und installieren Solaranlagen“, erklärt Friedhelm Kreft von der IG BAU Westfalen Mitte-Süd. Die Beschäftigten leisteten damit einen wichtigen Beitrag zur energetischen Sanierung von Gebäuden.







