Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Lüdenscheid hat der finanziellen Unterstützung der Lüdenscheider Stadtmarketing GmbH (LSM) zugestimmt. Ziel ist es, das Stadtmarketing mit seinen vielfältigen Veranstaltungen und Angeboten langfristig zu sichern.

„Die Nacht der Kultur, die Lichtrouten, der Weihnachtsmarkt, das Stadtfest und das Bautz-Festival bereichern unsere Stadt und bringen Menschen zusammen“, erklärt CDU-Fraktionsvorsitzender Oliver Fröhling. „Wir wollen diese Vielfalt erhalten. Deshalb übernehmen wir Verantwortung und unterstützen die notwendige finanzielle Stabilisierung der LSM. Gleichzeitig müssen wir die wirtschaftlichen Grundlagen für die Zukunft sichern.“

Kritisch bewertet die CDU jedoch, dass die bereits 2022 vom Rat beschlossene Berichterstattung über die Verwendung der städtischen Zuschüsse zum Bautz-Festival bisher nicht erfolgt ist. Die Fraktion hatte diese mehrfach, zuletzt im Herbst 2025, eingefordert. Es liegt die Zusage vor, dass dies jetzt kurzfristig nachgeholt wird.

„Wenn der Rat eine regelmäßige Berichterstattung beschließt, muss diese auch stattfinden“, betont CDU-Stadtverbandsvorsitzender Christoph Weiland. „Transparenz ist die Grundlage verantwortungsvoller Entscheidungen. Entscheidend ist jetzt, die richtigen Schlüsse für die Zukunft zu ziehen.“

CDU-Fraktionsgeschäftsführer Michael Dregger formuliert die Erwartungen: „Wir brauchen kurzfristig den ausstehenden Jahresabschluss 2025, einen vollständigen Wirtschaftsplan für 2027 und eine nachvollziehbare Darstellung, wie die Finanzierung der LSM im kommenden Jahr gesichert wird. Das ist die Grundlage für verantwortungsvolle Entscheidungen.“

Die weitere Entwicklung soll in den zuständigen Gesellschaftsgremien und insbesondere im Aufsichtsrat beraten werden. Eine langfristige Perspektive bietet zudem die von CDU und SPD angestoßene Neuordnung der städtischen Gesellschaften unter dem Titel „LÜD³ – Entwickeln. Vermarkten. Machen.“ ab 2028.

„Wir wollen ein starkes Stadtmarketing, das Lüdenscheid lebendig und attraktiv macht“, so Fröhling abschließend. „Die jetzige Unterstützung ist ein wichtiger Schritt. Für die Zukunft brauchen wir klare finanzielle Rahmenbedingungen und eine verlässliche Perspektive.“